Wie die großen Softwarefirmen leicht Malware reduzieren könnten

Die großen Softwarehersteller haben alle Programme laufen, um Malware-Infektionen (Schadsoftware) auf Endkunden-Rechnern zu verhindern. Sandbox-Systeme, digitale Signaturen und das ganze Programm.

Ich habe eine andere Idee. Hersteller, baut einfach einen PDF-nach-Word-Konverter, einen Youtube-Downloader, einen Youtube-MP3-Konverter sowie Youtube-nach-iTunes-Konverter ein. Fertig. Damit stirbt der größte Teil der Malware, den ich unter der Woche auf Anwender-Rechnern sehe.

Denn Anwender suchen in Suchmaschinen nach diesen Begriffen, weil diese Funktionalität im System nicht eingebaut ist oder zu schwer zu finden, Betrüger optimieren ihre Websites danach, landen in Suchmaschinentrefferlisten ganz oben, die Leute klicken erwartungsvoll „FREE ORIGINAL Youtube Konverter“ an und schon ist es passiert.

Und, liebe Hersteller, wenn ihr schon dabei seid, bitte einen Knopf anbieten, der in mehreren Stufen (!) den Rechner von „Datenballast“ reinigt und „wieder schneller“ macht. Muß ja nix wirklich tun, so wie die Malware auch, nur ein paar bunte Balken zeigen.

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Medien. Und Werbung.

Wir lesen seit Jahren in den meinungsbildenden Medien, dass das Internet (eigentlich meinen sie das „Web“ und nicht „Internet“, aber das ist ein anderer und vor allem verlorener Kampf) ein schwieriges Umfeld sei, mit seiner Kostenlos-Kultur.

Die meinungsbildenden Medien, das sind immer noch klassische Titel wie Zeit, FAZ, Süddeutsche, Spiegel. Nur selten tauchen im Ranking originär aus dem Web stammende Titel, Blogs oder deren Autoren auf. In einer kurzgesprungenen Replik könnte man der Wehleidigkeit der Papiermedien ob des schwierigen Umfelds natürlich antworten „hey, ihr wolltet unbedingt hier sein, dann findet euren Platz!“.

Eine realistischere Sicht wäre Weiterlesen

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Nokia, bitte nochmal von vorne.

So wird das nichts mit dem Ziel Google Maps vom Thron zu stoßen. Freiburg ist nicht Freiberg, Christoph nicht Thomas und Mang nicht Mann. Bitte keine Unschärfetreffer, wenn es genau einen passenden gibt.

Nokia Here - where?

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„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt“

Dieses Zitat von Wittgenstein ist mein Bildschirmschoner. Nicht, dass ich ein Wittgenstein-Kenner bin (meine zu-betrachten-Liste ist leider lang), aber mir gefiel der Satz in seiner Schlichtheit.

Heute sah ich auf TED.com einen Vortrag von Keith Chen, der Zusammenhänge zwischen Sparquoten und Sprache sucht:

Ich stolpere als Nicht-Sprachwissenschaftler zwar noch etwas über das von ihm so benannte „zukunftslose“ Deutsch, das „morgen regnet es“ zwar sagen kann, aber oft auch „morgen wird es regnen“ sagen wird, doch der Abstand zum Englischen ist sichtbar: es kennt kein „it rains tomorrow“, man würde „it will rain tomorrow“ sagen.

Als Überblicksartikel zum Thema hat mir auch Lea Boroditskys Artikel „Lost in Translation“ gefallen.

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Bilfinger: Vom Anfang zum Ende zum Anfang zum Ende zum Anfang …

Wer mit Bilfinger Berger, Verzeihung, jetzt nur noch „Bilfinger“ baut, der hat vielleicht ein Problem:

Das neue Firmenlogo besteht aus einer Endlosschleife, „die das Denken vom Anfang bis zum Ende eines Projekts“ symbolisieren soll, so der Vorstandschef.

Quelle: Designtagebuch

Das heißt, kaum hat man fertiggebaut, muss man von vorne anfangen? In einer Endlosschleife? Warum? Bauschäden? Falsche Planung? Seltsame Designsprache? Bullshitbingo? Wir werden es wohl nie erfahren.

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